Fazit zu knapp 6 Monaten Malta - Der letzte Eintrag

Montag, 22.06.2015

Heute ist es soweit! Nein, nein die Abreise ist "erst" am Freitag, aber heute ist es Zeit für den letzten Blogeintrag .

Bevor ich mein Fazit zur gesamten Zeit in Malta abgebe, noch zur vergangenen Woche ein paar Worte.

Von der Arbeit gibt es nichts zu berichten. Hier ist alles beim alten. Die Woche hatte ich nicht viel zu tun und so konnte mich daran machen meinen Abschlussbericht fertigzustellen und andere Unterlagen die für meinen Praktikumsabschluss erforderlich sind, zu bearbeiten.

Nun aber zum WG-Leben...Ich bin ausgezogen! Keine weitere Sekunde habe ich dass mehr mit diesem Einen ausgehalten. Auch wenn ich eh nur noch anderthalb Wochen hatte. Nachdem der Typ sich am Dienstag wieder wegen irgendwas Nichtigem aufgespielt hatte, ist mir der Kragen geplatzt und ich hab ihm all seine Fehler mal aufgesagt die er verbreitet. Selbstverständlich zeigte er keinerlei Einsicht und stellte sich wieder als der Arme da. Zur Veranschaulichung möchte ich aber eine kleine Sache aus dem Gesprächsverlauf wiedergeben. Es ging um Laura die ja bereits geflüchtet war, lautstark zog er über sie her und meinte "DIE HAT JA KEINE AHNUNG VON RECHT!!!", als es um die fristlose Kündigung von ihr ging. Sagen wir mal so, der Typ hat einen kleinen Internetversand, auf dem er auf Formulierungsfehler und Rechtschreibfehler nicht verzichtet, Laura hingegen hat bereits ihr zweites Staatsexamen in Jura hinter sich. Und ihr Freund, der als Rechtsanwalt arbeitet, hat auch noch einmal zuvor über die Kündigung geschaut. Über diesen Kerl könnte ich ein ganzes Buch schreiben. Aber das ist ja nicht Sinn und Zweck hier, von daher weiter im Text .

Nachdem Zoff mit dem Einen, habe ich gleich Laura kontaktiert und gefragt ob bei ihr nicht etwas frei wäre, kurz danach sprach sie mit ihrem Vermieter und am Abend kam die erlösende Nachricht, es sei etwas frei und ich könne vorbeikommen. Ich habe jetzt für meine letzten Tage ein kleines, schnuckeliges Penthouse in Msida (nicht weit von meiner vorigen Unterkunft) bezogen. Bin zwar alleine, aber die Etage unter mir wohnen Djerana, Laura und ein paar andere. Ein Träumchen .

In Echt wirkt die Terrasse noch größer :D!

 

Dem Vermieter und Laura bin sehr dankbar. Dienstag und Mittwochabend, haben wir es uns alle auf der Dachterreasse bequem gemacht, gequatscht und den Ausblick genossen. Die Last ist von meinen Schultern.

Donnerstag traf ich mich ein letztes mal mit allen Berliner Azubikollegen zum Abendessen im Surfside, da am Samstag drei der Kollegen nach Hause flogen. So wirklich realisiert hatte das von uns keiner, dass es jetzt vorüber ist...

Am Samstagabend ging ich mit Allen die mir hier lieb geworden sind noch einmal richtig feiern. Die Party fand in einer typische, Maltesischen Bar statt. Es wurde laaange gefeiert.

 (Andrea und ich) (Die gesamte Truppe (Meine alten Mitbewohner; rechts neben mir Sophie, unten links Laura, in der mitte Djerana und rechts Luki ).

Irgendwann, kurz nach 5 Morgens waren wir wieder zurück. Den Sonntag verbrachte ich hauptsächlich schlafend im Bett .

In den kommenden Tagen heißt es auch von meinen Maltesischen Kollegen Abschied zu nehmen. Etwas Wehmut kommt da schon auf . Und Mittwoch werde ich nochmal mit meinen alten Mitbewohnern was Essen gehen. Den Rest der Zeit werde ich mit Wäsche waschen und packen beschäftigt sein. Naja außer am Dienstag, da werd ich mit Andrea nochmal in unser Stammcafe auf ein' oder zwei Americano gehen .

Fazit zu meiner Zeit in Malta: 

 

Viele sagen die Zeit ist im Nu verflogen, meiner Empfindung nach ist das aber eher umgekehrt. Dass ich Krank mit Fieber Anfang Januar nach Malta flog, kommt mir vor wie eine halbe Ewigkeit, auch dass meine Freunde mich im Februar besuchten, oder als Clotilde zurück nach Frankreich ging, kommt mir länger vor als es wirklich ist. Der Grund hierfür ist relativ simpel. Ich habe hier so viele neue Eindrücke bekommen, so viele Sachen gemacht, so viel gesehen, so viele Leute kennengelernt, wie ich es sonst noch nie in einem halben Jahr getan habe.

Zwar hat sich mein Hauptziel, das Englisch zu verbessern nicht ganz erfüllt, aber so bin ich immerhin selbstbewusster im Umgang mit der Englischen Sprache geworden.

Fachlich habe ich bei MCAST Einiges mitnehmen können, mehr als ich erwartet hätte . Da Arbeitsklima hier war sehr angenehm. Man darf sich in Malta aber keine typisch mediterrane Arbeitsmoral vorstellen, ähnlich wie bei uns in Mitteleuropa, wird auch hier fleißig gearbeitet. Offener ist hier allerdings der Umgang untereinander. So spricht man sich auch von Anfang an eher mit dem Vornamen an und quatscht gleich über Gott und die Welt. Sehr angenehm!

(Mein Arbeitsplatz)

(Haupteingang vom Administration Building - Montags bis Freitags gings da für mich jeden Morgen hinen )

Es war eine echt tolle Zeit beim MCAST, anfangs etwas schleppend und zu viel Aktenablage, aber mit der Zeit fühlte ich mich immer wohler dort. Und die Aufgaben änderten sich ja dann doch. Speziell mit meinem Maltesischen Kollegen Noel hatte ich immer viel zu lachen und man nahm sich gern gegenseitig auf den Arm. Und bezüglich meines Bosses kann ich nur sagen dass ich noch nie so einen guten Vorgesetzten hatte, zwar war er leider meist viel beschäftigt, aber in den spärliches Momenten in denen er Zeit hatte, brachte er mir immer wieder neue Dinge bei. Der Umgang war immer sehr herzlich und man scherzte viel .

 

Der Mosta-Dom

Fragt man mich was ich an Interkulturellem mitgenommen habe, kann ich sagen dass Malta und seine Bewohner, mir in keinster Weise mehr fremd sind. Sehr schnell hatte ich mich an die Gepflogenheiten und den Maltesischen Alltag gewöhnt. Und sicher hat das auch etwas auf mich abgefärbt. Ich bin ein stückweit lockerer geworden. Auch habe ich mich hier nie als Tourist gefühlt. Was das Essen angeht, könnte man meinen ich bin ein Malteser, Pastizzi, Chicken Pies und Kinnie (Bitter-Süß schmeckende Brause) waren hier meine Welt 

 (Chicken-Pie)

 (http://afifaskana.com/chicken-pie-recipes.html)

(Pastizzi (mit Erbsen gefüllt), gibt auch welche mit Rikotta und Chicken-Füllung :)

(http://www.google.com.mt/imgres?imgurl=https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/fc/Malta_Pastizzi.JPG&imgrefurl=https://en.wikipedia.org/wiki/Pastizz&h=230&w=230&tbnid=yvII7vggB2Y8WM:&zoom=1&tbnh=184&tbnw=184&usg=__XQNVpK4nrVd8U6EnlrYnGzrwIco=&docid=v-IfeC0s5lpq7M&itg=1)

(Schmeckt den wenigsten die sie zum ersten Mal trinken, aber je häufiger man sie trinke, desto leckerer wirds irgendwie)

 (https://www.google.com.mt/search?q=kinnie&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=5MqHVcGqE4aYsAHLsoDoAg&ved=0CAcQ_AUoAQ&biw=1280&bih=856#imgrc=Gjadoifo1uZ3mM%253A%3B0PG04D3I-Amg0M%3Bhttp%253A%252F%252Fwww.alphaschoolmalta.com%252Ftypo3temp%252FGB%252Fk_a1f5a93aac.jpg%3Bhttp%253A%252F%252Fwww.alphaschoolmalta.com%252F115.html%3B1920%3B1080)

So sehr ich das Maltesische Essen liebe, so sehr nervt mich die Maltesische Fahrweise, die ich sicher nicht vermissen werde. Verhältnismäßig viele benutzen ihre Blinker nicht, mit Tempoüberschreitungen möchte ich gar nicht erst anfangen und fast jedes wenn ich eine Straße überquerte, hatte ich Angst dabei zu sterben. Einige Male kam es vor dass ein Auto urplötzlich aus einer Seitenstraße hervorschoss und dann noch unter quietschenden Reifen den Stillstand erreichte. Andererseits fand ich das Busfahren auf Malta immer witzig. Da ich es da widerrum genoß wie die Busse mit einem Drin, durch die Straßen heizten .

 

 

Ob noch einmal für ein halbes Jahr nach Malta gehen würde? 

Naja das vielleicht nicht, aber auch in kein anderes Land würde ich nochmal für so lange Zeit gehen. Selbstverständlich möchte ich die Welt entdecken, viele Länder berreisen und kennenlernen, aber Leben dann doch nur in Berlin. Da hab ich meinen Platz gefunden .

Aber ich bin mir sehr sicher dass ich Malta noch eeiiiinige Male in meinem Leben besuchen werde. Es war einfach toll und hat mich echt geprägt. . Eine Erfahrung die jeder junge Mensch, wenn er kann, wahrnehmen sollte. Ob Malta, USA oder China. Ganz egal. Die Erfahrung im Ausland gelebt zu haben, wird man immer mit sich tragen und man lernt eine unglaubliche Menge fürs Leben !

 

... nun noch ein paar abschließende Worte. Es war mir eine Freude euch über meinen Auslandsaufenthalt stets auf dem Laufenden zu halten. Ich danke euch fürs Lesen und freue mich euch demnächst wiederzusehen. Vielen Dank und bis bald . Möchte mich nur noch einmal wiederholen: Freitag ist es soweit !

 

 

See you in Germany

 

 

 

 

Eijeijei

Montag, 15.06.2015

Es ist nun das vorletzte Mal, dass ich meinen Blog aus Malta schreibe .

Von der Arbeit gibt es eigentlich wirklich nichts zu berichten, außer (!) dass am Mittwoch der Druck gestoppt werden musste, weil irgendeinem aus der Chefetage auffiel das noch eine Kleinigkeit mit eingeschoben werden müsse in der Broschüre. Ist ja nicht so das jedem das vor Druckbeginn etliche Male vorgelegt wurde... Mein Kollege war verständlicherweise außer sich. Nach einem Tag wurde der Druck neubegonnen. 

In der WG ist Laura im übrigen am Dienstag bereits ausgezogen :/. Wirklich schade da wir ein eingespieltes Team waren. Sie wohnt jetzt in der WG wo auch Djerana (unsere Holländerin) hingezogen ist. Wenigstens nicht so weit weg 

Nun aber zum Wochenende, das anders verlief als man es erwartete. Am Freitag nahm Luki aus meiner WG mit seiner Betriebsmannschaft an einem Benefiz-Fußballturnier teil. Bereits vor Wochen sagte ich ihm zu als Zuschauer vorbeizukommen. Gesagt, getan. Fünf Minuten nach Spielbeginn hörte man Luki aufschreien und zu Boden fallen. Er humpelte daraufhin an den Spielrand und wurde ausgetauscht. In der zweiten Halbzeit (Spiellänge waren 2 mal 15 Minuten) ging er noch einmal für 10 Sekunden rein. Gab dann aber zu erkennen dass es nicht geht. Weitaus früher als erwartet ging es wieder nach Hause. Glücklicherweise für uns der Mann seiner Chefin mit dem Auto zurück. Und inn der Wohnung gab es zur Beruhigung erst einmal einen Kurzen. Da es am nächsten Tag nicht besser war, zwangen Sophie und ich ihn zum Arzt zu gehen. Und so begaben wir uns zu Dritt ins Krankenhaus. Da kamen bei mir gleich alte Erinnerungen auf :'D. Die Wartezeit betrug eine Ewigkeit, nur gut dass ich ein Buch beihatte. Da ich Abends noch mit meinen Berliner Kollegen verabredet war, konnte ich auch nicht bis zur Diagnose da bleiben. Aber es stellte sich heraus das sein Bein gebrochen und die Knochen gesplittert sind. Wir waren alle schockiert! Die Ärzte waren sich uneinig ob das Bein vergipst werden solle oder nicht. Bislang ist es nicht vergipst und Luki bewegt sich mit einem Bein hopsend durch die Wohnung. Für draußen hat er Krücken. So viel dazu...

Abends, wie schon erwähnt, traf ich mich mit meinen Azubikollegen in Valletta. Wir waren dann an der Waterfront Essen. Es war echt sehr, sehr schön. Und der Ausblick war auch klasse.

Im Anschluss gingen wir noch in eine schnucklige Bar direkt in Valletta. Wir saßen draußen und leider war es sehr windig. Dennoch, es war ein rundum schöner Abend 

 (The Bridge - Freitags gibt es dort immer eine kleine Jazzband die dort spielt, aber auch ohne war es sehr schön)

Sonntag entschloss ich mich dazu einen längeren Spaziergang nach Paceville zu einem Souvenir-Shop zu machen. Ich lief den ganzen Weg am Wasser entlang, die Sonne schien und ich kam ganz schön ins schwitzen. Viel unangenehmer fühlten sich aber meine Füße an, da meine Schuhe schon völlig durchgelatscht sind .

Im übrigen benutze ich nur noch selten Sonnencreme. Da ich inzwischen etwas vorgebräunt bin, wirkt die Sonne nicht mehr sonderlich aggressiv auf meine Haut. Lediglich meine Nase war etwas rot als ich gestern zurück kam. Heute ist davon aber auch nichts mehr zu sehen .

So das war es für diese Woche. Nächste Woche dann das letzte Mal !

Bleibt gesund!

Sonne, Meer, Hippies und Feuerwerk

Montag, 08.06.2015

 (Pretty Bay, letzte Woche)

Eine Woche ist wieder rum, das bedeutet es ist Zeit für die neuesten Nachrichten von mir, aus Malta !

Wie zu meist fange ich mit der Arbeitswoche an... Nach vielen Nerven die vor allem seitens meiner Maltesischen Kollegen draufgegangen sind, ist die Broshüre nun im Druck! Zuvor durfte ich aber auch noch mit zum Designer und mir anschauen wie die Gestaltung der Broschüre abläuft und ähnliches, was aber wirklich sehr interessant war . Viel mehr Erwähnenswertes gibt es zur Arbeit auch nicht zu sagen. 

In der WG ist die Stimmung momentan sehr durchwachsen, da der Hauptverantwortliche ("WG-Manager") aus seinem Urlaub zurück ist und der Meinung ist die Damen der WG wegen irgendwelcher Lapapallien anzumotzen und in seinem Wahn, schreckt er auch nicht zurück halb drei nachts durch die ganze Wohnung zu brüllen und die Leute aus ihren Zimmern zu zitieren. Solch einen Menschen mit einem so schlechten Charakter habe ich zuvor noch nie kennengelernt und erlebt. Retourkutsche für ihn ist natürlich, das keiner mit ihm was machen möchte und er aus sämtlichen Gemeinschaftsausflügen, sei es auch nur ein Besuch ins Cafe, riegeros ausgeschlossen wird! Unsere Holländerin Djerana (seit Anfang Mai in der WG), mit der ich gerne zusammen Fernsehen geschaut und gequasselt habe, hat bereits Freitag fluchtartig die WG gewechselt, Sophie (seit April dabei) und Laura (seit Anfang Mai an Board), werden vermutlich innerhalb des nächsten Monats ausziehen, niemand möchte mehr etwas mit ihm zu tun haben und ich bin froh wenn ich ihn in weniger als drei Wochen nicht mehr sehen muss. Diese WG wäre perfekt wenn eben dieser Eine nicht da wäre...

Nun aber zu Erfreulicherem und zwar dem Wochenende . Freitags ging es ganz gemütlich mit einem Abendessen mit den Berliner Kollegen los. Samstags dann, eigentlich hatte ich geplant einen Ruhigen zu machen, sagte ich "Ja" zum Earth Garden Festival nachdem mich meine Mitbewohner zum 100. Mal gefragt hatten ob ich nicht doch mitkommen möchte . An der Bushaltestelle sammelten wir noch Djerana ein und machten uns auf nach Ta' Qali. Im Großen und Ganzen war es ein Hippie-Festival aber offen für Jederfrau und Jedermann. Es gab mehrere Bühnen und Imbissstände, die Stimmung war einfach spitze, wir entspannten, tanzten und hin und wieder gabs ein Bier dazwischen. Wie ein Hippie sagen würde: "Auf dem Fest herrschten ausschließ positive Schwingungen" . In Nachhinein bzw. schon während wir da waren, war ich doch froh mitgekommen zu sein .

 

 

Djerana und ich blieben nicht bis zum Ende da wir den letzten Bus (der bereits um 21:30 fuhr  fuhr) erwischen wollten. Als wir dann wieder zurück waren nahmen wir noch einen Absacker in Ta' Xbiex. Und da Malteser Feuerwerk lieben, gab es auch an diesem Samstagabend von unserer Bar aus ein fulminantes Feuerwerk zu betrachten.

Sonntag war auch ein sehr schöner Tag, nachmittags traf ich mich mit Andrea und einem ihrer Kollegen am Strand von Ta' Xbiex und das erste Mal in meinem Leben schnorchelte ich! Der Kollege von Andrea hatte Taucherbrille, Schnorchel, Flossen dabei und ich durfte es auch Mal ausprobieren. Nun gibt es an diesem Felsenstrand nicht unbedingt farbenprächtige Korallenriffs zu entdecken. Aber dennoch, ich war hin und weg, tauchte durch kleine Fischschwärme und beobachtete ein paar Größere auf dem Grund.

Und weil das Alles noch nicht aufregend genug für mich war, ging ich mit meinem Maltesischen Bürokollegen Noel, abends zu einem Dorffest. Genauer gesagt, waren wir nur wegen dem Feuerwerk da. Besonderheit bei dem Feuerwerk waren eher die gewaltigen Geräusche, die die Shell Bombs verursachten. Da konnte man glatt Gänsehaut bekommen. 

 (Shell-Bomb, zu Deutsch "Zylinder-Bombe" )

(Quelle: https://scontent-ams3-1.xx.fbcdn.net/hphotos-xfa1/v/t1.0-9/11401213_864307023606308_7427909025868125171_n.jpg?oh=ce790456ece4b7e96ecd6cb60cbf0fcc&oe=55F17179)

So, das war es nun für dieses Mal. Nicht mehr lang dann bin ich wieder bei euch. Ich freue mich . Bis dann !

Wie lange bist du jetzt noch da?

Montag, 01.06.2015

Ein "Hallo" an die Heimat . Es ist der 1. Juni und das bedeutet, es ist mein Abreisemonat. Zwar erst am 26. aber trotztdem nur noch sehr wenige Wochen und ich stehe wieder auf Deutschen, genauer Berliner Boden .

Auch bei meinen Berliner Azubikollegen macht sich schon die Freude auf die baldige Wiederkehr bemerkbar und jeder freut sich seine Familie und Freunde dann wiederzusehen. Aber wir versuchen noch das Beste mit der restlichen Zeit zu machen .

Nun aber zu meiner vorigen Woche. Die Arbeitswoche war angenehm gefüllt. Nicht zu viel Stress und nicht zu wenig. Momentan befindet sich die Gestaltung der neuen MCAST-Broschüre in der Endphase. Dieses Prospekt beeinhaltet für alle Kurse Beschreibungen und viele weitere Informationen über MCAST. Meine Aufgabe besteht hauptsächlich darin, zu kontrollieren ob alle Kurstitel und Kursnummern korrekt eingefügt wurden. Bei der Anzahl an Kursen nimmt das auch schon ganz schön Zeit in Anspruch! Die Tage wurde ich dann auch schon häufiger gefragt bis wann ich denn nochmal da bin. Und dass es ja auch nicht mehr so lange ist... 

Ansonsten war die Woche sehr angenehm. Mittwochs traf ich mit meinen Berliner Kollegen zum Cocktailtrinken in Sliema und Freitagabend gingen wir auf einen kleinen Rummel. Vermutlich waren wir einfach zu früh da, aber er war reeelativ leer. War aber schön auch mal ohne Gedrängel über einen Vergnügungspark zu gehen. Die restliche Woche verbrachte ich viel mit meinem Mitbewohnern. Zwar haben wir hauptsächlich nur zusammen Fernsehen geschaut, aber man schnattert ja dann doch immer viel miteinander. Sonntags gings auch mal an den Strand zur Pretty Bay. Wie der Name es schon verrät war es wirklich schön  (Fotos werden nachgereicht). Aufmerksam wurde ich auf den Strand als mir jemand berichtete, dass man vom Strand den Approach der Flugzeuge gut beobachten konnte. Es war echt klasse die immer näher und tiefer fliegenden Flieger über den Strand düsen zu sehen. (Darf man sich jetzt aber nicht so vorstellen wie auf dem Princess Juliana auf Sint Maarten, so nah wars dann leider wirklich nicht ).

Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten, weshalb es dass für diese Woche schon wieder war . Also, bleibt gesund und bis zum nächsten Mal !

Das Mittelmeer vor der Haustür

Sonntag, 24.05.2015

Wieder ist eine Woche um und der Abstand verkürzt sich bereits auf fünf Wochen bis zur Rückkehr .

Kurz nachdem ich letzte Woche meinen Blogeintrag fertig hatte, machte ich mich auf den "langen" Fußweg zum Strand von Ta'Xbiex (Felsenstrand) der etwa 5 Minuten Fußweg von der Wohnung entfernt liegt. Das erste mal in diesem Jahr ging es ins Wasser. Und nicht in einem der Berliner Seen oder an die Ostsee, sondern ins Mittelmeer das gleich vor der Haustür .

Die Arbeitswoche war etwas antrengend, denn viele Studentenausweise mussten fertiggestellt und das möglichst schnell. Aber naja so schlimm war es jetzt auch nicht.

Diese Woche gings sehr häufig vor die Tür. So gingen am Montag meine Mitbewohner und ich noch in eine Bar, Dienstag traf ich mich mit einer alten Mitbewohnerin und ihrem Kumpel zum Abendessen, Donnerstag gings zum Sushi mit meinen Berliner Azubikollegen, Freitags wieder mit ein paar Mitbewohnern in eine Bar und gestern am Abend wurde zusammen der Eurovision Songcontest geschaut .

Vermutlich wird die nächste Woche aber auch wieder ruhiger :).

Das war es schon für dieses Mal, genießt das lange Pfingstwochenende und bis zum nächsten Mal ! (Im übrigen ist hier morgen kein Feiertag )

 

Entspannung

Sonntag, 17.05.2015

Diesmal wieder ein Eintrag nach einer Woche . Die Woche verlief an sich ohne größere Vorkommnisse, deshalb werde ich diesen Eintrag recht kurz halten.

Auf Arbeit war diese Woche nicht viel los, mit Ausnahme der Freitag weil wir noch etliche Studentenausweise fertigstellen mussten. Zwar waren wir knapp 10 Stunden am Ackern, fertig geworden sind wir dann aber doch nicht. Cool, war dann dass mein Chef mich dann noch mit dem Auto zu mir gefahren hat .

Diese Woche kam außerdem ein bisschen "Streiklust" aus Deutschland herübergeschwebt, so streikten die Busfahrer am Donnerstag für einige Stunden am Morgen und am Nachmittag. Verglichen mit den Bahnstreiks in Deutschland, naherzu niedlich. Der spanische Betreiber wollte der Belegschaft die Löhne kürzen, da er der Meinung war dass die Busfahrer weniger arbeiteten als vertraglich festgelegt. Aber bereits einen Tag nach den Streik kam der Arbeitgeber den Forderungen der Gewerkschaft nach. So schnell kanns gehen!

Da ich die vergangenen Wochen eine Menge auf Trapp war, verbrachte ich diese Woche sehr ruhig und entspannte mich hauptsächlich:

Nun noch ein kurzes Statement zum Wetter. Hier ist jetzt durchgehend gutes Wetter und das seit bereits Wochen. Die Temperaturen bewegen sich stets zwischen 23 - 30 °C. Regnen tut es auch nur noch sehr sehr selten. Lediglich windig ist es hin und wieder. Trotzdem alles klasse was das Wetter angeht !

Also liebe Grüße an die Heimat und bis bald !

Darf jetzt auch mal ruhiger werden

Samstag, 09.05.2015

Asche auf mein Haupt nun musstet ihr wieder zwei Wochen warten. Aber so ist das mit der Zeit, man hat immer zu wenig davon und zu viel vor.

Auf der Arbeit hat sich nicht unbedingt viel getan. Inzwischen beschäftige ich mich neben Access auch stellenweise mit dem neuen Kurskatalog der im Juli von MCAST herausgebracht werden soll. Dabei übernehme ich einige kleine "Kontrollaufgaben". Z.B. ob der Grafiker alle Seiten wie gewünscht eingefügt hat, ob die Kursbezeichnungen alle stimmen, naja sowas halt.

Sonst zeigte sich auf Arbeit wieder die überaus freundliche Natur der Malteser. Ganz besonders mein Chef. Er lud meine deutsche Kollegin Michelle und mich den einen Tag mir nichts dir nichts zum Mittag nach Senglea am Great Harbour von Valletta ein. Traumhaftes Wetter, was Nettes zum Essen und eine kleine Geschichtsstunde zu Senglea (gehört mit Vittoriosa und Cospicua zu den ältesten Städten Maltas), besser hätte keine Mittagspause sein können .

Am 29.04. war ebenfall ein besonderer Tag "auf Arbeit". An diesem Tag traf man sich nicht wieder jeden Morgen im Büro, sondern am Strand. Genauer an der Golden Bay zum Wandern, Beach-Volleyball und Sonnenbaden. Das Ganze nannte sich "Spring Day" und könnte nach meinem Empfinden gerne wöchentlich stattfinden .

Nur einen Tag später, am Abend wurde zum Hasenessen, in Floriana (liegt kurz vor Valletta) geladen. Diesmal in einer erheblich kleineren Gruppe. Ich fands an sich ganz lecker, mein Lieblingsgericht wird es dann aber auch nicht werden. Dafür ist es mir doch etwas zu trocken. Insgesamt war es aber echt ein sehr schöner Abend mit den Maltesern und man hat sich prächtig unterhalten können .

 

Der 1. Mai war auch hier ein Feiertag und Großes stand bevor, denn mein Vater kam zu Besuch. Eigentlich ein sehr freudiges Ereignis, wäre da nicht Mr. D, wie ihn mein Vater und ich nur noch nannten, gewesen. Mein Vater buchte sich kein Hotelzimmer, sondern  hatte sich über Wimdu ein Appartement gemietet. Bei dem Haus angekommen fischten wir den Wohnungsschlüssel aus dem Briefkasten, wie auch zuvor mit Mr. D ausgemacht. Als wir aber dann in die Wohnung eintraten, erkannten wir schnell das etwas nicht stimmt denn es hatte eher was von einer WG als einem Einpersonen-Appartement. Um aber sicher zu gehen oder sich unsere Vermutung bestätigte, gingen wir auch in die Zimmer. Und so erlebten wir einen Schock als wir in das Zimmer von Mr. D gingen. Er selbst war nicht in der Wohnung. Sein "Schmuckstück" schon.

  Mr. D's Goldstück

 

Diese Waffe sah alles andere als unecht aus und dazu dieses Zimmer in dem es aussah als hätte jemand die Flucht ergriffen, bildeten ein erschreckendes Szenario. Für und stand fest das eine andere Unterkunft her muss und zwar schnell! Noch in der Wohnung telefonierte ich mit einem Hotel in organisierted meinem Vater in windeseile ein Hotelzimmer erstmal für eine Nacht. Danach verließen wir geschwind und völlig schockiert die Wohnung. Mit Taxi ging es dann zum Hotel, dort dann buchten wir für die nächsten Tage ein anderes Hotel, da in dem wo wir waren nur für eine Nacht ein Zimmer frei war. Zwischenzeitlich hatte ich nochmal mit Mr. D telefoniert, der wissen wollte ob alles geklappt hat. Ich erzählte ihm unter einem falschem Vorwand dass wir die Wohnung bereits verlassen haben. Abends dann, diskutierten wir unser weiteres Vorgehen und entschlossen uns tagsdarauf zur Polizei zu gehen. Dieser erklärte ich dann das Problem und zeigte ihnen das Foto, nach dem wir dann nochmal für einige Minuten Platz nehmen sollten ging alles sehr schnell. Zeitgleich redeten vier Polizisten auf mich ein und fragten dann ob wir zur Wohnung fahren können. Zu fünft quetschten wir uns dann also in das Polizeiauto und fuhren zur Wohnung des Mr. D. Witzig hierbei war, dass ich der Polizei zwar die Adresse genannt hatte diese aber selber nicht wusste wo genau die Straße sein sollte und so musste ich sie per Google Maps hinführen. Nach kurzen Rumgeirre kamen wir aber am Haus an. Hier fragte mich der Seargent nach der Telefonnummer von Mr. D. Hier zeigte sie die typisch mediterane Gelassenheit. Während mein Vater und ich schon förmlich vor Nervösität platzten. Fragte uns die Polizei spaßeshalber warum wir denn Nervös seien. Eine andere Frage war (dies war aber eine ernstgemeinte) ob wir das Gewehr denn mal in die Hand genommen, es vllt mal vom Gewicht abgeschätzt haben ob es nicht vielleicht doch Unecht sein könnte... . Ein bisschen wie im falschen Film gefühlt, kam dann Mr. D runter und erklärte gleiche es handele um ein Replikat. Die Polizisten und ich gingen noch einmal mit hoch. Die Polizei checkte das Gewehr und es schien sich glücklicherweise wirklich um eine Nachbildung zu handeln. D nannte noch einige schwammige Gründe warum es da lag usw., doch ich war froh dass es sich klären lassen konnte. 

(Mein Vater und ich im Polizeiauto)

Noch ein kurzes Statement zur Fahrweise der Polizei: Auch ohne Blaulicht fahren sie mit über 80 über die wackligen Straßen der City.

Nach diesem sehr kräfte- und nervenzehrendem Vorfall ging es an diesem Tag nur noch kurz nach Valletta und abends ins Restaurant. die nächsten Tage verbrachten wir gemütlich mit dem üblichen Sightseeing-Programm. Sehr schön war die Fahrt mit dem Hop-On & Off Bus gen Norden. Ausgestiegen sind wir in in Mosta (leider war der Dom geschlossen) und zum Käffchen bei der Golden Bay. 

Leider sind wir, was das schießen von Foto anbelangt, nicht sehr fleißig gewesen weshalb ich diesmal nur mit relativ wenig Fotos dienen kann .

Die letzten Wochen waren sehr anstrengend, weil jeden Tag was anstand. Nun scheint es sich aber etwas zu beruhhigen und dem stehe ich sehr willkommen gegenüber. Auf diese ruhigere Zeit freue ich mich jetzt aber auch. Man wird ja auch nicht jünger .

Also, in diesem Sinne wünsche euch alles beste für die kommende Woche. Bleibt gesund !

 

 

Mit Muddern über die Insel

Sonntag, 26.04.2015

Nach zwei Wochen ist es nun doch einmal wieder Zeit für ein paar Worte aus Malta ! In diesem Blogeintrag werde ich aber diesmal mehr die Fotos für sich sprechen lassen, als allzu viel zu schreiben.

Zuvor aber noch ein kurzes Update zur Arbeit. Hier läuft mein "Selbststudium in Windows Access" sehr gut. Zwar kann ich nicht behaupten dass ich bereits ein Experte darin bin, aber im Gegensatz zum Anfang habe ich bereits einen recht guten Überblick was die Funktionen und den Aufbau von Access betrifft. Viel mehr gibt es von Arbeit eigentlich auch nicht zu berichten. Alles wunderbar.

 

Wie die Überschrift schon verraten lässt, kam meine Mutter für ein paar Tage zu Besuch. Am ersten Tag/Nachmittag gings in Sliema erstmal auf ein Weinchen in eine eine Bar. Man musste sich ja erstmal wieder austauschen.

 Abends gings dann noch ins Restaurant "The Terace".

Tags darauf ging es dann in den Dom von Mosta. Dieser hat immerhin die viertgrößte Kuppel weltweit.

Wer mal nach Malta geht, sollte sich den Mosta Dom nicht entgehen lassen. Wirklich beeindruckend und mit Fotos gar nicht wiederzugeben.

Anschließend gings dann nach Valletta .

Und so war auch dieser Tag wieder vorbei, aber der nächste ließ nicht lange auf sich warten. Da ging es dann auf die Nachbarinsel Gozo.

 

Nach einer kleinen Rundfahrt in einer der Touristen Bimmelbahnen gings nochmal auf einen Abstecher zur Ramla-Bay.

Zurück auf der Insel Malta ging es abends in Floriana noch zu einer Ground-Firework-Competition. Feuerwerk in solch einer Art und Weise kenne ich aus Deutschland nicht

(Hübschgeschmückte Kirche von Floriana)

Die beiden weiteren Tage verliefen etwas ruhiger. So gings Sonntagmorgen nach Marsaxlokk zum "Fischmarkt".

Vermutlich hat dieser Markt mal als Fischmarkt angefangen. Inzwischen bezieht sich das mit dem Fisch nur noch ein einige Stände. Ansonsten ähnelt das Ganze doch einen normalen Wochenmarkt. Dennoch ein netter Ausflug gewesen. Danach gings in Umwegen nach Mdina. Die bis ca 1570 die Hauptstadt Maltas war.

Die Heimfahrt gestaltete sich etwas schwierig, da die Busse entweder nicht kamen und wenn einer kam war er bereits so überfüllt dass er ohne zu halten weiterfuhr. Irgendwann entschieden wir uns in die "falsche" Richtung zu fahren um dann von der Endhaltestelle noch einen Bus zu erwischen. Ein echter Krampf!

Insgesamt fünf Stunden verbrachten wir an diesem Tag in Bussen...

Am nächsten Tag dafür etwas weniger. Abschließend ging es nämlich zu den Dingli Cliffs. Für mich persönlich einer der schönsten Orte in Malta.

 

Dienstag gings dann für meine Mutter wieder nach Hause. Aber ist ja nur noch ein Abschied auf zwei Monate .

Ansonsten gab es keine besonderen Erlebnisse den vergangenen zwei Wochen. Reicht ja auch. Entspannung muss ja auch mal sein  . Also dann! Machts gut und bis zum nächsten Mal !

Projektarbeit

Samstag, 11.04.2015

Moin moin aus Malta . Heute konnt ich mich doch mal wieder durchringen meinen Blogeintrag bereits am Samstag zu verfassen.

Zum Anfang möchte ich mich aber einmal darüber auslassen dass ich es ja echt unschön finde, dass es in diesen Tagen in Berlin wärmer ist als in Malta . Eine Frechheit! In Malta liegen die Temperaturen die Tage bei 15 - 18 °C, anfang der Woche war es noch sehr windig womit es einem dann gleich noch kühler vorkam. Aber immerhin regnet es jetzt nur noch selten.

Auf der Arbeit läuft es derzeit wirklich super ab. Bis Freitag war ich täglich beschäftigt umfangreiche Datenbanken in Excel zu bearbeiten. Spaß und Ärger zugleich. Der Spaß bestand darin verschiedenste Tabellen in ein Format zu bekommen wobei ich immer ein bisschen knobeln musste und Ärger weil ich ein bisschen Knobeln musste wie ich das jetzt schon wieder anstellen soll . Ließ sich also von zwei Seiten betrachten. Freitags war ich dann mit Windows Access beschäftigt und konnte bereits erste kleine "Lernerfolge" erzielen. Zu meiner Freude offenbarte mir mein Chef dann dass er eine Projektarbeit für mich vorbereitet hätte, bei der ich dann quasi im Selbstudium Windows Access erlerne. Hierzu gab er mir Unterlagen und bot natürlich an bei Fragen stets zur Stelle zu sein. Einfach klasse! Ich freue mich total auf die nächste Zeit!

Freitags hieß es dann mal wieder Abschied nehmen. Diesmal Abschied von meiner spanischen Praktikumskollegin Eva, mit der Michelle und ich jede Mittagspause verbracht hatten. Zu diesem Anlass wurde Pizza bestellt.

  l. Audrey (maltesische Kollegin), r. Eva

Das ist soweit der Stand auf Arbeit.

Nun noch ein bisschen zur WG. Seit Donnerstag haben wir eine neue Mitbewohnerin, Sophie , bei uns. Die Lukas und mir prompt am Freitag zur 2. Bundesliga Gesellschaft geleistet hat. Danach gings noch in eine kleine die nur drei Häuser weg von uns ist. Zwar würde ich in Deutschland nie in eine 5-Personen-WG ziehen, aber für ein halbes Jahr in einem fremden Land ist es aufjedenfall eine interessante Erfahrung und speziell für die Anfangszeit ist es besser gleich Leute in unmittelbarer Nähe zu haben die einem den Anfang in der großen Fremde leichter gestalten und einen mit ihren Erfahrungen einen selbst leichter auf das Leben im entsprechenden Land vorbereiten können. 

Ja das war es für diese Woche. Bleibt Gesund und genießt das schöne Wetter !

 

Halbzeit

Sonntag, 05.04.2015

Erst einmal Hallo und frohe Ostern euch allen !

Schon wieder ist eine Woche vergangen und die Halbzeit wurde am Donnerstag erreicht. Auf der einen Seite schade, da ich dieses Land mit seinen Leuten und Speisen schon sehr ans Herz geschlossen habe, aber auf der anderen Seite freue ich mich auch bald wieder in die Heimat zur Familie, Freunden und Kaufland zurückzukehren .

Nun aber zu dieser Woche. Die Arbeitswoche bestand diesmal nur aus drei Tagen da am Dienstag der Freiheitstag (Abzug der letzten Britischen Soldaten 1979) und der Karfreitag gefeiert wurden. Arbeitstechnisch war ich hauptsächlich mit dem Bearbeiten von Excellisten. Das war zwar nicht besonders kompliziert aber Konzentration war angesichts der Größe der Tabellen doch gefragt. Und ein paar neue "Tricks" wurden mir dann auch gleich noch gezeigt :-).

Um das bevorstehende Osterfest zu zelebrieren wurden die ganze Woche Leckereien verteilt. So schenkte man mir ein ganzes Figola. Ein für Ostern typisches Süßgebäck in Malta.

Manche sagen es habe 5000 Kalorien. Beim Anblick könne man es auch denken, ganz so viel wird es aber doch nicht sein .

Da ja der Dienstag frei war, ging ich Abends mit meinem Mitbewohner Lukas in eine kleine aber doch ganz besondere Bar. Die Besonderheit bestand darin das im ganzen Lokal an den Wänden mehr oder weniger geschmackvolle Kunststücke und Malereien zum Verkauf ausgestellt waren. Doch viel erwähnenswerter waren die Hüte, die einfach offen rumlagen und man sich einfach aufsetzen konnte. Natürlich haben wir das gleich für ein kleines Photoshooting genutzt und uns die schönsten Hüte geschnappt.

l. ich, m. Timmy, r.Lukas

Weil Malta ja nicht besonders groß ist, passiert es doch häufiger das man zufällig Bekannte trifft. Timmy ist ein Arbeitskollege von Lukas. Am späteren Abend traf ich dann auch meine Berliner Kollegin Julia in der Bar. Einfach ein super Montagabend gewesen.

Die restlichen Abenden der Woche verbrachte ich dann aber doch ruhig und gemütlich in der WG. Ausnahme noch der Donnerstagabend, an dem ich Andrea in ihrer neuen WG zum Karten spielen besucht hatte (sie zog letzten Sonntag aus unserer WG aus). Eigentlich hatten wir ja gehofft irgendwo noch Mensch ärgere dich nicht aufzutreiben, scheint hier aber leider nicht allzu verbreitet zu sein .

Anlässlich zu Ostern, traf ich mich heute mit meinen Berliner Kollegen zum netten Osterfrühstück inklusive gefärbter Eier und Waffeleiern .

So viel zu dieser Woche und bis zum nächsten Mal .

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